Online Spiele: Reiner Zeitvertreib oder sogar sinnvoll?
Von riesigen, komplexen Onlinewelten mit Hunderttausenden von Spielern bis zu kleinen Flash-Games. Auf jeder Ebene finden die Spiele des World Wide Web großen Zulauf und das vor allem unter den Kindern und Jugendlichen.
Viele, besonderes Eltern und Großeltern, sehen diese Spiele im Internet sehr kritisch und finden in diesem beliebten Zeitvertreib keinen Sinn. Befragt man jedoch die Nutzer, ergibt sich ein völlig anderes Bild. Für diese sind die Online-Spiele, welche ohne CD oder andere Datenträger von jedem PC abrufbar sind, eines der wichtigsten Instrumente zum Abschalten und Relaxen, aber auch zum Vergnügen und Knüpfen von Kontakten geworden.
Nach Arbeit, Universität oder Schule schnell an den PC und seinen virtuellen Bauernhof bewirtschaften. Oder in eines der Spiele aus dem Fantasy-Bereich einloggen, durch strategisches Denken weiterkommen, Level erreichen. All dies macht man nicht mehr alleine, sondern teilt es mit Freunden, die man kennt, und Fremden, die man kennenlernen kann. So darf bei der Diskussion um Online-Spiele eine ganz neue, nämlich die soziale Komponente nicht übergangen werden. Ganz nebenbei werden hier soziale Strukturen des “realen Lebens” ausgebaut und ganz neue Bekanntschaften gemacht.
Menschen mit ähnlichen Interessen treffen online, aufeinander und lernen sich kennen. Online Spiele sind geprägt von einer Offenheit, zunächst auch gefördert durch die Anonymität des Netzes, die es dem einzelnen, normalerweise vielleicht schüchternen Spieler einfach macht über seinen Schatten zu springen und sich potentiellen Freunden zu öffnen.
Zusammengefasst ist der zunächst reine Zeitvertreib “Online Spiele” also eine einfache Möglichkeit die Schwierigkeiten des Knüpfens von Kontakten “spielerisch” zu lösen.
